Westernreiten

 


Westernreiten ist eine auf der Gebrauchsreiterei amerikanischer Cowboys basierende Reitweise. Er verbreitete sich dort seit dem 17. Jahrhundert in der täglichen Arbeitsreiterei schnell. Das Westernreiten ermöglicht eine optimale Kontrolle des Pferdes mit minimalen Hilfen.

Deshalb sind Westernpferde darauf trainiert, auf Impulse des Reiters weitgehend ohne Zügel und auf kleinste Schenkelhilfen und Gewichtsverlagerungen zu reagieren. Die Pferde werden zu sehr verlässlichen, mitdenkenden, bis zu einem gewissen Grad eigenständig arbeitenden Partnern für die Reiter.

Für das Westernreiten wurden und werden besondere Westernreitpferde gezüchtet. Diese Pferde haben meist eine Widerristhöhe von 140 bis zu 160 cm und wirken durch den kurzen Rücken, eine lange Hüfte und  eine große Schulter eher kompakt (Rechteck-Rahmen), dynamisch und kraftvoll. Quarter Horses, Paint Horses und Appaloosas sind bekannte Pferderassen für das Westernreiten. Diese Pferde eignen sich durch ihren Körperbau und ihren Charakter von Natur aus für die Western-Reitweise, müssen aber selbstverständlich dafür ausgebildet und trainiert werden. Im Westernstil können aber auch andere Pony- und Pferderassen wie z. B. Haflinger angeleitet und geritten werden.

Auch der Westernsattel unterscheidet sich stark von einem Sattel beim klassischen Reiten. Er hat ein Sattelhorn, eine breite Sitzfläche und einen hohen hinteren Rand. Auffällig sind auch die  langen bequemen Steigbügel. Diese spezifische Ausrüstung ist bei tagelanger Arbeit im Sattel sowohl für das Pferd als auch den Reiter bequem und ermöglicht u. a. die für die Arbeit des Cowboys notwendigen schnellen Wendungen beim Reiten.

Westernreiten_Schweiz

5079 Zeihen

5322 Koblenz

5332 Rekingen

4132 Muttenz

 



2717 Fornet-Dessous

 

7550 Scuol



6170 Schüpfheim

6262 Langnau

6418 Rothenthurm



4571 Lüterkofen

8893 Hochwiese



6763 Osco